Berlin – „Buona sera, Achtelfinale“ oder „Arrivederci, Europa? Die Italia-Wochen in der Europa League neigen sich für Borussia Dortmund und RB Leipzig ihrem großen Höhepunkt zu. Während sich der BVB gegen Atalanta Bergamo noch ordentlich mühen muss, damit in der nächsten Runde nicht die Küche kalt bleibt, können die Sachsen ihr Heimspiel gegen den SSC Neapel mit südländischer Gemütlichkeit angehen.
Ein Remis würde den Dortmundern allerdings in Reggio Emilia (21.05 Uhr/Sky und Sport1) reichen, um das Achtelfinal-Ticket zu lösen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass Bergamo in der Europa League bislang alle Heimspiele gewonnen hat. „Fußball ist ein Ergebnissport. Das wichtigste ist, dass wir Donnerstag nicht verlieren. Dass das nicht einfach wird, ist uns allen klar“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Optimistisch stimmt, dass der BVB wieder mit Kapitän Marcel Schmelzer planen kann, der nach seinem Muskelfaserriss in den Kader zurückkehrt.
In Leipzig gibt man sich trotz des 3:1-Erfolgs aus dem Hinspiel in Neapel verhalten. „Wir brauchen uns nicht ausruhen“, sagte RB-Flügelspieler Marcel Sabitzer. Leipzig hält die Konzentration hoch, doch heute(19.00 Uhr/Sky) reicht selbst ein 0:2 zum Weiterkommen. Dass RB voraussichtlich auf die Defensiv-Stabilisatoren Naby Keita und Willi Orban verzichten muss, dürfte zumindest Neapel gern gelesen haben. sid