Die Kölner Haie und Shawn Lalonde gehen getrennte Wege. Der 27 Jahre alte kanadische Verteidiger wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. „Wir haben die Spielpause genutzt, um den bisherigen Saisonverlauf zu analysieren. Wir können nur Spieler gebrauchen, die sich voll und ganz mit der Haie-Organisation identifizieren und unsere Kernwerte respektieren“, kommentierte Sportdirektor Mark Mahon die Entscheidung. Der eigentlich bis 2019 vertraglich gebundene Lalonde war von Trainer Peter Draisaitl wegen mangelnder Einstellung zwei Mal auf die Tribüne verbannt worden und hatte sich dem Vernehmen nach uneinsichtig gezeigt. Er spielt seit 2015 für Köln und bestritt 165 Partien.
Die Augsburger Panther haben Brady Lamb für ein weiteres Jahr gebunden, der kanadische Verteidiger wird in seine fünfte Saison bei den Schwaben gehen. Mit 31 Scorerpunkten rangiert Lamb auf einem starken vierten Platz unter den punktbesten Abwehrspielern der Liga.
„Über die Jahre hinweg hat er sich zu einem der komplettesten Verteidiger der Liga entwickelt“, lobte Trainer Mike Steward den 29-Jährigen. „Da diese Tatsache auch den anderen Klubs nicht verborgen blieb, ist es umso erfreulicher, dass er auch 2018/19 zu unserem Team gehört.“
Brady lief bislang 206-mal in der DEL auf.
Nationalspieler Tobias Rieder hat mit den Los Angeles Kings seinen ersten Sieg gefeiert. Der Flügelstürmer, der nach seinem Wechsel von den Arizona Coyotes zum Stanley-Cup-Sieger von 2012 und 2014 zunächst zwei Niederlagen hatte hinnehmen müssen, siegte mit den Kings 3:2 nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights. Eine deutliche Niederlage erlitt hingegen Nationaltorhüter Philipp Grubauer mit den Washington Capitals. Trotz einer starken Leistung Grubauers verlor das Team um den russischen Superstar Alexander Owetschkin mit 1:5 bei den Columbus Blue Jackets. Grubauer wurde schon im ersten Drittel beim Stand von 1:4 für den unglücklichen Braden Holtby eingewechselt und wehrte sämtliche 18 Schüsse auf sein Tor ab.
Eiskunstlauf-Superstar Yuzuru Hanyu hat sich nach seinem Olympiasieg von Pyeongchang bereits die nächsten hohen Ziele gesetzt. Wie der 23 Jahre alte Japaner erklärte, will er als erster Athlet im Wettkampf einen vierfachen Axel stehen. Dies sei sein „Traum“. Der älteste der sechs Grundsprünge wurde bislang nur in bis zu dreieinhalb Umdrehungen gesprungen. Damit soll das Limit für Hanyu aber noch nicht erreicht sein. Auch einen Fünffach-Sprung sieht der Weltmeister im Bereich des Möglichen. „Es gibt Studien, die belegen, dass ein Mann dazu das Potenzial hat.“