Fussball in kürze

von Redaktion

Löw gibt WM-Kader am 15. Mai bekannt

Bundestrainer Joachim Löw wird den vorläufigen Kader der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Russland am 15. Mai bekanntgeben. Bereits am Tag zuvor muss dem Weltverband FIFA eine vorläufige Liste mit maximal 35 Spielern übermittelt werden. Diese Namensliste wird von der FIFA am 14. Mai aber nicht veröffentlicht. Die Kaderbekanntgabe soll am 15. Mai im Dortmunder Fußballmuseum erfolgen. Am 4. Juni läuft die Nominierungsfrist für den endgültigen Kader mit 20 Feldspielern und drei Torhütern ab. Die WM-Endrunde beginnt am 14. Juni. Titelverteidiger Deutschland bestreitet sein Auftaktspiel am 17. Juni in Moskau gegen Mexiko.

Der TSV 1860 stellt die Weichen für den Rückkehr in den Profifußball. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern teilte gestern mit, die Lizenzierungsunterlagen für das Zulassungsverfahren zur 3. Liga für die Saison 2018/2019 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) frist- und formgerecht eingereicht. „Wir haben in den letzten Wochen alle wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Unterlagen zusammengestellt und an den DFB übergeben,“, sagte Geschäftsführer Michael Scharold. Im nächsten Schritt werden die Unterlagen nun vom DFB überprüft.

Die Mitgliederversammlung der 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga wird am 22. März über den weiteren Diskussionsprozess zur 50+1-Regel befinden. Das teilte die Deutsche Fußball Liga gestern in Frankfurt am Main mit. „Es geht in einem ersten Schritt darum, sich über ein Verfahren abzustimmen, in dessen Rahmen zunächst ein umfassendes Meinungsbild aller Clubs eingeholt wird. Hierzu wird es einen Vorschlag des DFL-Präsidiums geben“, wurde DFL-Präsident Reinhard Rauball zitiert. Der Diskussionsprozess solle allen Vereinen die Möglichkeit bieten, die eigene Position in die Debatte einzubringen. Für Satzungsänderungen im Bereich des DFL e.V. ist eine Zweidrittelmehrheit der Klubs erforderlich.

Borussia Dortmund hat großes Interesse daran, Nationalspieler Marco Reus erneut langfristig zu binden. Reus, der 259 Tage nach seinem Kreuzbandanriss am 10. Februar sein Comeback feierte, besitzt in Dortmund einen Vertrag bis 2019. „Wir haben totales Verständnis dafür gehabt, dass Marco sich während seiner Verletzung nicht mit Vertragsgesprächen beschäftigen wollte. Natürlich werden wir die Gespräche intensivieren“, sagte Sportdirektor Michael Zorc der Sport Bild. Es soll bereits ein Treffen zwischen Zorc, BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sowie Reus‘ Berater Dirk Hebel gegeben haben. „Marco ist ein wichtiger Faktor in der Kabine und für die komplette Mannschaft“, so Zorc.

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