Borussia Dortmund kann für das richtungweisende Spiel bei RB Leipzig am Samstag voraussichtlich wieder mit Jaden Sancho und Maximilian Philipp für die Offensive planen. Beide absolvierten am Mittwoch eine intensive Trainingseinheit. „Ob es schon fürs Wochenende reicht, entscheidet sich am Freitag“, sagte Stöger.
Der FSV Mainz 05 kann morgen im brisanten Abstiegsduell beim Tabellenvorletzten Hamburger SV wieder mit Torhüter René Adler planen. „René hat alle Trainingseinheiten mitgemacht“, berichtete Trainer Sandro Schwarz gestern. Der Ex-Nationalkeeper und frühere Hamburger fehlte zuletzt wegen eines grippalen Infekts. Sein Vertreter Robin Zentner konnte in der Woche wegen einer Oberschenkel- und Knieprellung nicht trainieren.
Der FC Augsburg bangt vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim um die Einsätze zweier weiterer Spieler. Das Mitwirken von Jan Moravek und Marco Richter sei offen, sagte Trainer Manuel Baum. Moravek war beim 1:1 in Dortmund angeschlagen ausgewechselt worden, Richter fehlt schon länger wegen einer Sprunggelenkverletzung. Ohnehin verzichten muss Baum auf den gelbgesperrten Caiuby sowie die Langzeitverletzten Alfred Finnbogason und Jeffrey Gouweleeuw.
Julian Nagelsmann, Trainer der TSG Hoffenheim, will seine Kritik am Pfeifkonzert nach dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (1:1) nicht an die große Glocke hängen. „Ich war mit den Pfiffen nicht einverstanden, aber mit der Stimmung im Allgemeinen schon“, sagte er gestern. Das Treffen mit Fanvertretern am Dienstagabend habe beim gegenseitigen Verständnis geholfen: „Es ist für Fans immer bedeutend, wenn man persönlich mit ihnen spricht.“
Der FC St. Pauli kämpft gegen den Sexismus in Stadien. Gemeinsam mit der Protestorganisation Pinkstinks hat der Zweitligist eine Broschüre entwickelt, die sich in erster Linie an Werbepartner und Sponsoren des Klubs richtet. Künftig soll aus dem Millerntor-Stadion Werbung verbannt werden, die Menschen als sexuelle Gebrauchsgegenstände darstellt oder ihnen aufgrund ihres Geschlechtes bestimmte Rollen zuordnet.