Rudy: „Bank und Tribüne nicht mein Anspruch“

von Redaktion

25 Saisoneinsätze sind zu diesem Zeitpunkt nicht gerade wenig – dass Sebastian Rudy unter Jupp Heynckes aber nicht zur ersten Elf des FC Bayern gehört, war in den ersten zwei Monaten des Fußballjahres 2018 nicht zu übersehen. „Diese Situation braucht natürlich kein Spieler“, sagte der Nationalspieler dem „kicker“ und stellte klar: „Bank oder Tribüne sind nicht mein Anspruch.“ Zwei Mal strich der Bayern-Coach den 28-Jährigen zuletzt aus dem Kader, in den beiden Spielen über 90 Minuten konnte er nicht überzeugen. Trotzdem, führte Rudy aus, könne er die Entscheidungen des Coaches „nicht immer nachvollziehen, weil man halt meint, dass man eigentlich dabei sein müsste“. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge spricht beim Blick auf den Konkurrenzkampf von einem „Luxusproblem, das die Qualität auf dem Platz erhöht“. Jeder müsse nun „seine Leistung zeigen, um auf dem Platz zu stehen“, zudem werde „Jupp kein Larifari zulassen“. Rudy wird weiter alles geben – denn seinen Vertrag bis 2020 will er erfüllen: „Ich bin nicht hierhergekommen, um schon nach einem Jahr wieder zu gehen.“  hlr

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