Peiting – Geflissentlich sagt man ja in Eishockey-Kreisen, dass die Oberliga Nord stärker sei als die im Süden. Der EC Peiting kann dieses Vorurteil zumindest teilweise entkräften: Denn er hat sein Playoff-Erstrundenspiel bei den Hannover Scorpions gewonnen (3:2), im Heimspiel jedoch eine bittere 2:6-Niederlage kassiert. Die Chancen stehen aber weiterhin sehr gut für das Team um Coach Sebastian Buchwieser.
Es war ein furioser Auftakt in die Playoffs in Hannover. Vor allem die erste Sturmreihe der Scorpions wirbelte die Peitinger anfangs ganz schön durcheinander, zwang ECP-Goalie Florian Hechenrieder zu Glanzparaden am laufenden Band. Aber mit fortdauernder Spielzeit kam der ECP besser in die Partie und erzielte mit etwas Glück in der letzten Minute noch den Siegtreffer.
Temporeich und vor allem hitzig war Spiel Nummer zwei in Peiting. In dem zeigten sich die Hannoveraner abgebrühter und cleverer, während die Peitinger über vergebene Chancen klagten. Das Ergebnis fiel definitiv zwei, drei Tore zu hoch aus. Auch die ziemlich rustikale Gangart der Scorpions gefiel den Peitingern nicht so ganz. Revanchieren können sie sich bereits heute, wenn sie um 20 Uhr wieder in Hannover antreten. jos