Bad Tölz – Es wird Ernst für die Tölzer Löwen. Ab heute geht es für sie darum, ihre DEL2-Zugehörigkeit zu bestätigen. Dazu sind vier Siege gegen den EHC Freiburg vonnöten, wobei die Serie aufgrund der Hauptrunden-Platzierung beider Teams im Breisgau beginnt. Sollte das Vorhaben der Tölzer fehlschlagen, die Saison gleich im ersten Anlauf zu retten, bliebe anschließend noch die finale Ausscheidung gegen den Verlierer der Paarung Weißwasser – Bayreuth.
Prinzipiell aber scheint ausreichend Optimismus vorhanden, die Angelegenheit im Schnellverfahren zu regeln. Was dafür spricht: Tölz hat sich mit Goalie Mikko Rämö und Verteidiger Casey Borer wesentlich verstärkt. Zudem hat sich der Kader in den letzten Wochen sukzessive komplettiert. Coach Rick Boehm stehen nunmehr sogar fünf Importspieler zur Verfügung. Vier dürfen eingesetzt werden, zunächst trifft die Zuschauerrolle Center Chris St. Jacques, der wegen einer Entzündung am Schienbein wochenlang pausieren musste. Gundsätzlich dürfte die Entscheidung allein zwischen St. Jacques und Marcel Rodman fallen. Rämö, Borer und Joonas Vihko gelten als gesetzt. Gleichwohl stellt Boehm St. Jacques Einsatzzeiten in Aussicht. „Die Serie kann lang werden, wir werden sicher auf seine Dienste zurückgreifen.“
Stürmer Michael Endraß, der seine Karriere nach dieser Spielzeit beenden wird, ist überzeugt: „Über die gesamte Serie werden wir körperlich überlegen sein. Wir werden den Abstieg verhindern.“ Zuversicht äußert auch Christian Donbeck: „Wenn jeder 100 Prozent gibt, können wir es schaffen“, glaubt der TEG-Geschäftsführer. Oliver Rabuser