War’s das schon für Köln?

von Redaktion

Der Tabellenletzte verliert mit 1:3 in Bremen und hat kaum noch Hoffnung auf die Rettung

Bremen – Mit dem dritten Heimsieg in Serie hat Werder Bremen einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, beim 1. FC Köln dagegen schwinden die Hoffnungen immer mehr. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt gewann am Abend das Kellerduell der Bundesliga verdient mit 3:1 (1:0) und baute seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte aus. Die Rheinländer bleiben dagegen Letzter und liegen nach wie vor acht Zähler hinter dem Tabellen-16. Mainz.

Milos Velkovic (33.), Milot Rashica (58.) und Maximilian Eggestein (90.) erzielten vor 41 500 Zuschauern die Bremer Tore. Für den FC konnte der frühere 1860-Stürmer Yuya Osako zwischenzeitlich ausgleichen (53.).

Die Bremer waren in einem wenig berauschenden Bundesliga-Spiel die aktivere Mannschaft mit der besseren Spielanlage und der größeren Torgefahr. Die Kölner fanden nach schwacher erster Hälfte erst nach der Pause ins Spiel. Insgesamt war es aber zu wenig, zumal es für die Kölner eine der letzten Chancen war, sich noch einmal im Abstiegskampf zurückzumelden. Einzig der frühere Werder-Liebling Claudio Pizarro ließ einige Male alte Klasse aufblitzen und ärgerte Werder mit der Torvorlage zum 1:1 und einer weiteren Großchance (76.).

FC-Trainer Stefan Ruthenbeck war mit dem Auftritt seiner Elf vor der Pause alles andere als zufrieden und brachte zur zweiten Halbzeit zwei frische Spieler (Leonardo Bittencourt und Salih Özcan). Prompt waren die Rheinländer etwas präsenter und kamen auch prompt zum Ausgleich. Nach Vorarbeit von Pizarro traf Osako zum Ausgleich (53.).

Die Kölner Freude währte aber nur fünf Minuten. Nach einer verpatzten Kopfball-Abwehr von Marco Höger spielte Florian Kainz einen feinen Pass auf Rashica, der Horn eiskalt überwand. Kurz darauf war es Kainz, der zu einer weiteren Gelegenheit kam (64.). Als Köln alles nach vorne warf, setzte Werder durch Eggestein den entscheidenden Konter zum 3:1.

Beim dritten Montagabendspiel der Saison gab es erneut Proteste gegen die bei den Anhängern umstrittene Anstoßzeit. Anders als zwei Wochen zuvor in Dortmund fiel der Unmut aber verhalten aus. Ein paar hundert Ultras auf beiden Seiten blieben der Partie fern.  sid

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