Aktuelles in kürze

von Redaktion

Halbfinale ohne Rollstuhlcurler

Die deutschen Rollstuhlcurler haben in Pyeongchang das Halbfinale verpasst. Dem Team um Skip Christiane Putzich (Füssen) nutzte gestern auch ein 8:4 zum Vorrundenabschluss gegen Finnland nichts mehr. Wenige Stunden zuvor hatte Deutschland 2:6 gegen Favorit Kanada verloren und dadurch auch die letzte theoretische Chance verspielt. „Es wäre eine Sensation gewesen, wenn wir eine Medaille gewonnen hätten“, sagte Wolf Meissner (Füssen) nach dem Aus der „Wundertüte“, wie sich die deutschen Curler selbst gerne bezeichnen. Nach insgesamt elf Vorrundenspielen wies das Team von Bundestrainer Bernd Weißer als Tabellenachter fünf Siege und sechs Niederlagen auf, davon fünf in Serie.

Beim Ticketverkauf haben die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang einen Rekord aufgestellt, doch mehr als ein Viertel der verkauften Karten wurde nicht genutzt. Für die Wettkämpfe bis zum Mittwoch seien 184 347 Eintrittskarten abgesetzt worden, teilte der Sprecher des Organisationskomitees, Sung Baik You, mit. Doch seien zahlreiche Karten-Inhaber nicht erschienen, das sei „enttäuschend“. Nach den Zahlen des OK waren das 51 067 Berechtigte oder 27,7 Prozent, die die Wettkämpfe nicht besucht hätten. Bei der Eröffnungsfeier waren die Tribünen allerdings mit 21 000 zahlenden Zuschauern voll besetzt. Mögliche Gründe für das Wegbleiben der Kartenkäufer nannten die Organisatoren nicht. Im Gegensatz zu den Olympischen Winterspielen im Februar war es an den vergangenen Tagen eher frühlingshaft warm. Das machte vor allem den Ski-Sportlern zu schaffen. Das ursprüngliche Ziel, 80 Prozent der verfügbaren Karten zu verkaufen, wurde bei weitem übertroffen. Der Ticketverkauf insgesamt lag bei über 331 000. Damit wurde die Bestmarke von 316 200 Eintrittskarten von vor vier Jahren in Sotschi überboten.

Der Abschied aus der Formel 1 und die Rückkehr in die DTM sind für Rennfahrer Pascal Wehrlein schwer zu verdauen. „Natürlich würde ich gerne Formel 1 fahren. Auch von den Leistungen, die ich in den zwei Jahren gezeigt habe, sollte ein Platz für mich dort sein“, sagte der 23-Jährige dem „Südkurier“. „Jetzt sind zwei ehemalige Teamkollegen von mir dort am Start, die ich in den vergangenen zwei Jahren geschlagen habe. Das ist schon ein komisches Gefühl. Ich freue mich aber auf die Aufgabe DTM.“ Wehrlein fährt im Deutschen Tourenwagen Masters wieder für Mercedes. Er war als jüngster DTM-Champion der Geschichte nach seinem Titel 2015 in die Formel 1 gewechselt. 2016 fuhr er für Manor, das britische Team ging nach einem Jahr pleite. In der vergangenen Saison war er für Sauber am Start.

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