Rosenheim – „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“, lautet eine Sport-Floskel. Für die Rosenheimer heißt es dagegen: „Der nächste Gegner heißt wieder Hannover.“ Nachdem sich die Starbulls im Achtelfinale mit 3:1-Siegen gegen die Hannover Indians durchgesetzt haben, versuchen jetzt die Scorpions die Oberbayern aus dem Rennen um den Aufstieg in die DEL2 zu werfen.
Dabei gibt es ein Wiedersehen mit fünf Ex-Rosenheimern. Verteidiger Dennis Schütt (26) spielte im Starbulls-Nachwuchs und gehörte 2008/09 zum Oberliga-Kader. Sebastian Lehmann (33) war als Förderlizenz-Spieler aus Crimmitschau da. Sean Fischer (32), Sohn der Eishockey-Legende Ron Fischer, war als junger Stürmer 2006/07 mit vier Punkten in 17 Spielen nicht sonderlich erfolgreich, hat sich aber zu einem starken Stürmer entwickelt, Christoph Koziol (35) ging den Rosenheimer Weg von der Landes- in die Oberliga mit, und Andrej Strakhov (39) spielte von 2011 bis 2016 bei den Starbull. Hannover warf Peiting aus dem Rennen. „Allein das ist für uns Warnung genug“, sagt Starbulls-Coach Manuel Kofler. hjz