Gregor Schlierenzauer hat in der Qualifikation für das Weltcup-Skifliegen im slowenischen Planica für Aufsehen gesorgt. Der Österreicher segelte mit einem Traumflug auf 253,5 m und egalisierte damit die Weltrekord-Weite seines Teamkollegen Stefan Kraft. Da Schlierenzauer nach der Landung aber in den Schnee griff, gehört die alleinige Bestmarke laut Regelwerk weiterhin Kraft. Völlig außer Form zeigte sich erneut Andreas Wellinger. Der Olympiasieger, schon vergangenes Wochenende in Vikersund nur auf Rang 36, landete bei 179,5 m und verpasste als 56. ebenso wie Karl Geiger den heutigen Wettkampf. Das gleiche Schicksal ereilte den norwegischen Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande auf Rang 41. Bester DSV-Adler war gestern Richard Freitag (213,5 m), der auf Platz fünf unmittelbar vor Stephan Leyhe (214,0) landete. Ebenfalls den Sprung unter die besten 40 schafften Markus Eisenbichler (224,5), Pius Paschke (201,0) und Andreas Wank (219,5) auf den Rängen 12, 30 und 36.
Nach zwei Siegen im Weltcup hat Ski-Rennläufer Thomas Dreßen erwartungsgemäß auch den Abfahrtstitel bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften gewonnen. Auf der verkürzten Kandahar in Garmisch-Partenkirchen siegte der 24-Jährige vom SC Mittenwald vor Christof Brandner (Königssee/+0,10 Sekunden) und Josef Ferstl (Hammer/+0,52). Andreas Sander (Ennepetal/+1,09) belegte Rang sechs). Bei den Frauen gewann Michaela Wenig aus Lenggries vor Olympiateilnehmerin Kira Weidle (Starnberg/+0,24) und Patrizia Dorsch (Schellenberg/ +0,79).
Die Augsburger Panther haben sich nach dem Verpassen der Playoffs in derDEL von sieben Spielern getrennt. Wie der Verein gestern mitteilte, werden die Verteidiger Mark Cundari und Derek Dinger sowie die Stürmer Michael Davies, Jordan Samuels-Thomas, Aleksander Polaczek, Alexander Thiel und Christian Kretschmann nicht mehr für die Schwaben auf das Eis gehen. Die Panther hatten die DEL-Hauptrunde auf Platz zwölf abgeschlossen. Mit den anderen Akteuren des Kaders werde noch über deren Zukunft gesprochen.
Die deutschen Nationalspieler Tom Kühnhackl und Korbinian Holzer halten in der nordamerikanischen Profiliga NHL Kurs in Richtung Play-offs. Stürmer Kühnhackl stand beim 5:3 von Titelverteidiger Pittsburgh Penguins gegen Rekordmeister Montreal Canadians 7:24 Minuten auf dem Eis. Verteidiger Holzer brachte es beim 4:0 der Anaheim Ducks bei den Calgary Flames auf 14:23 Minuten Einsatzzeit. Beide blieben ohne Scorerpunkt.