von Redaktion

Wer sind die Favoriten?

Lewis Hamilton ist der Topfavorit. Seit der Einführung der Turbo-Antriebe zur Saison 2014 beherrscht Mercedes das Feld. Der neue Silberpfeil soll nochmal klar besser sein. Neben Ferrari-Star Sebastian Vettel macht sich auch Red Bull mit Max Verstappen nach starken Testfahrten große Hoffnungen. Die Rückstände der anderen sieben Teams waren 2017 zu groß, als dass sie über den Winter entscheidend hätten verkürzt werden können.

Hamiltons Stallrivale Valtteri Bottas will sich steigern. Muss er auch. Es geht um sein Cockpit, der Vertrag des Finnen endet nach dieser Saison. Bei Mercedes gilt die Devise: Beide haben freie Fahrt, solange sie dem Team nicht schaden. Vettel muss Kimi Räikkönen nicht wirklich fürchten. Ferrari setzt aus Tradition auf klare Hierarchien. Räikkönen bekam noch mal ein Jahr, ist noch immer der bis dato letzte Ferrari-Champion (2007). Verstappens erster Konkurrent ist Daniel Ricciardo. Der Australier beginnt mit einem Heimspiel. Harte Teamduelle bei Red Bull wären nichts neues: Auch Vettel leistete sie sich mit seinem damaligen Stallrivalen Mark Webber.

Für Pascal Wehrlein war kein Platz mehr, er fährt nach zwei Jahren wieder in der DTM. Bleiben noch Sebastian Vettel im Ferrari und Nico Hülkenberg im Renault. Für Mick Schumacher (18) ist die Zeit noch nicht gekommen. Zum Vergleich: 2010 absolvierten sieben deutsche Piloten mindestens ein Rennen. Das letzte Jahr mit nur zwei deutschen Stammfahrern war 1996 mit Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen.

Es gibt wieder einen Deutschland-Grand-Prix – er wird am 22. Juli auf dem Hockenheimring ausgetragen. 2015 und 2017 war Deutschland nicht im Rennkalender vertreten. Der Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet ist ebenfalls zurück, nach langer Zeit. 1990 fand dort das bislang letzte Mal ein F1- Rennen statt. Zudem ändern sich die Startzeiten der Rennen. Statt zur vollen Stunde beginnen die WM-Läufe in diesem Jahr immer um 10 nach (die TV-Sender haben so im Vorlauf mehr Zeit für Werbung). Die meisten Europa-Rennen starten sogar mehr als eine Stunde später um 15.10 Uhr statt wie bisher um 14.00 Uhr.

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