Der schwedische Star Zlatan Ibrahimovic hat seinen Vertrag mit Manchester United mit sofortiger Wirkung gelöst und wird den Premier-League-Klub verlassen. Das teilte ManUnited gestern mit. Zuvor hatte der US-Fernsehsender ESPN berichtet, dass der 36-Jährige kurz vor einem Wechsel zu den Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer stehe. Dies wurde zunächst nicht bestätigt. Ibrahimovic spielte seit Sommer 2016 bei Manchester, fehlte aber im vorigen Jahr lange wegen einer Bänderverletzung. Seit Monaten stand er wegen anhaltender Knieprobleme und Trainingsrückstands nicht mehr auf dem Platz.
Lazio Rom buhlt um Ex-Nationalspieler Holger Badstuber, und der Abwehrchef des VfB Stuttgart hat offenbar Interesse. „Bei Lazio hat mein Freund Klose gespielt. Er hat sich in Rom und bei Lazio sehr wohl gefühlt. Ich habe Großartiges über Lazio gehört“, sagte Badstuber der „Gazzetta dello Sport“ mit Blick auf Weltmeister Miroslav Klose, der von 2011 bis 2016 in der italienischen Hauptstadt spielte. Dass er zurück in den Europapokal will, hatte Badstuber zuletzt betont: „Es ist immer mein Ziel gewesen, wieder international zu spielen. Wenn man einmal Champions League gespielt hat, will man sich auch weiter mit den Besten messen.“
Die Zukunft von Kapitän Alexander Meier bei Eintracht Frankfurt bleibt ungewiss. Gespräche über eine Vertragsverlängerung des 35-Jährigen, der jüngst sein Comeback in einem Testspiel nach fast zehnmonatiger Verletzungspause gefeiert hat, stehen noch aus. „Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Klar ist aber auch, dass ich nicht so lange in der Reha war, um nur noch einmal auf dem Platz zu stehen“, sagte Meier, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, bei Amazon Music: „Ich will noch weiterspielen.“
Der englische Rekordmeister Manchester United wird zukünftig auch im Frauenfußball mitmischen. Der Klub kündigte an, ab der kommenden Saison eine Mannschaft in der 2. Liga an den Start zu bringen. Manchester musste in der Vergangenheit viel Kritik einstecken, weil sich der Verein nicht im Frauenbereich engagiert hatte. Die anderen Männer-Topklubs in England stellen bereits solche Teams.
Trainer Andre Breitenreiter von Hannover 96 sieht im Konflikt zwischen Teilen der Fanszene und dem Klub eine Gefahr für angestrebte Vertragsverlängerungen oder Neuverpflichtungen von Spielern. „Wie viel Spaß macht es dem Spieler, wenn er weiß, er gibt alles und bringt tolle Leistungen, aber er spielt mit wenig Atmosphäre“, wird Breitenreiter von der „Bild“ zitiert: „Das macht die Sache nicht leichter, was die Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison angeht.“