Mit seinem neuen strategischen Partner Alfa Romeo hofft Sauber, den Sprung nach vorn zu schaffen. Zumindest der Anschluss ans Mittelfeld soll kurzfristig gelingen, bereits in dieser Saison.
Die neue Kooperation mit der Fiat-Chrysler-Tochter Alfa Romeo ist mehr als ein reines Titelsponsoring. Sie beinhaltet auch eine umfängliche technische Zusammenarbeit, von der sich das Sauber-Team entscheidende Impulse erwartet. Teamchef Frederic Vasseur erklärte: „Unser Ziel für 2018 ist klar: Wir müssen den Anschluss an die anderen Teams herstellen und unsere Leistungen im Verlauf des Jahres kontinuierlich steigern. Wir haben viel Energie und Ehrgeiz in die Entwicklung des C37 gesteckt. Das Comeback von Alfa Romeo in der Formel 1 ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte unseres Teams.“
Mit Alfa Romeo kehrt einen der großen Namen in die Formel 1 zurück. Und damit auch das Quadrifoglio, das legendäre vierblättrige Kleeblatt, das als Symbol und Glücksbringer seit 1923 alle Rennwagen von Alfa Romeo ziert.
Bei Sauber ersetzt Formel-2-Champion Charles Leclerc (Monaco) in der neuen Saison den Worndorfer Pascal Wehrlein, der nach zwei Jahren in der Königsklasse wieder in der DTM für Mercedes startet. Der 20-jährige Leclerc wird von Saubers Motorenpartner Ferrari gefördert, er gilt mittelfristig als Kandidat auf ein Stammcockpit bei der Scuderia. An der Seite des Königsklassen-Neulings Leclerc geht der 27-jährige Schwede Marcus Ericsson in seine fünfte Formel-1-Saison. mm