Neben dem Halo gibt es in der Formel 1 ab dieser Saison eine weitere Neuerung, die die Sicherheit der Fahrer erhöhen soll: Der biometrische Handschuh kommt erstmals zum Einsatz. Ein in den Handschuh eingenähter Chip speichert die Vitalfunktionen der Fahrer wie Puls, Sauerstoffanteil im Blut oder Bewegungsintensität, die im Falle eines Unfalls sofort abrufbar sind. Die Daten werden dann mittels einer neuartigen Bluetooth-Technologie in das herannahende Medical Car übertragen. So können die Ersthelfer schon vor ihrem Eintreffen am Unfallort erste Entscheidungen treffen, etwa, welche Form der Bergung des verunglückten Fahrers die günstigste ist. „Die Piloten unterstützen diesen Schritt für mehr Sicherheit sehr“, berichtete der stellvertretende Formel-1-Rennleiter Laurent Mekies. Ein etwa drei Millimeter dicker Sensor ist auf der gepolsterten Handfläche oder im Zeigefinger so eingenäht, dass der Fahrer ihn kaum spürt. Insgesamt machen der Sensor und der Chip (im Handschuhschaft) den feuerfesten Handschuh nur um 30 Gramm schwerer.