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von Redaktion

Herrsching – Max Hauser, der Volleyballtrainer des TSV Herrsching, ist es gewohnt, zu improvisieren. In der Bundesliga bereitet er sich Woche für Woche auf Teams vor, die mit deutlich mehr Geld zusammengestellt wurden als sein eigenes. Da muss man manchmal kreativ werden. Doch jetzt, da in der Bundesliga nur noch ein letztes Hauptrundenspiel bevorsteht, ist besonders viel Kreativität gefragt. Im Heimspiel gegen den Vierten Düren am heutigen Samstag (19 Uhr) geht es für den TSV (momentan Sechster) um eine günstige Ausgangslage für die Playoffs – und Hauser fehlen wichtige Kräfte.

Vor knapp zwei Wochen hat sich Außenangreifer Tim Peter die Syndesmose gerissen. Hauser hat daher spontan den Österreicher Nicolai Grabmüller umgeschult, der eigentlich ein Mittelblocker ist. Tom Strohbach plagte zuletzt zwar „nur“ eine Art Magenentzündung, sein Einsatz aber ist ungewiss. „Ohne Tom wird’s schon schwer“, sagt Hauser. Ein Punkt sollte es aber mindestens sein – um den Schwergewichten Friedrichshafen und Berlin aus dem Weg zu gehen.  cfm

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