FUSSBALL in kürze

von Redaktion

1860: Klar mit Willsch

Der erste Zugang für die kommende Löwen-Saison scheint festzustehen: Wie die „Mainpost“ berichtet, wechselt Marius Willsch, 27, von Schweinfurt 05 zurück nach München, wo er sich bestens auskennt. Ausgebildet wurde der Außenspieler an der Grünwalder Straße, ehe er 2012 nach Unterhaching wechselte und von dort über Saarbrücken nach Unterfranken. Mancher Fan dürfte sich gerne an Willsch erinnern – im Oktober 2011 schoss er das entscheidende 2:1 für die Sechzger im Regionalliga-Derby gegen Bayern.

Stürmerstar Harry Kane, 24, kehrt bei Tottenham Hotspur offenbar schneller zurück als erwartet. Laut Teammanager Mauricio Pochettino könnte der Nationalspieler nach seiner Mitte März erlittenen Sprunggelenksverletzung bereits am Ostersonntag im Auswärtsspiel beim FC Chelsea (17 Uhr) wieder mitwirken. „Vielleicht reicht es für das Wochenende“, sagte Pochettino.

Thomas Tuchel ist laut L’Equipe Favorit auf den Trainerposten bei Paris Saint-Germain – falls sich PSG nach dieser Saison von Unai Emery trennt. Tuchel habe die Klubbosse unter anderem mit seinen sehr guten Französisch-Kenntnissen beeindruckt, schreibt das Blatt.

Griechenlands Sportjustiz hat nach dem Skandal um den Revolver-Auftritt von Iwan Savvidis (PAOK Saloniki) harte Strafen verhängt. Der Klubbesitzer muss nach dem Abbruch des Topspiels gegen AEK Athen 100 000 Euro Strafe zahlen und darf drei Jahre lang kein Stadion betreten.  Dem Klub werden in der aktuellen Saison drei Punkte abgezogen. Zudem startet PAOK mit einem Minus von zwei Punkten in die neue Saison.

Kyriakos Papadopoulos, 26, hat sich für seine Verbalattacke gegen HSV Trainer Christian Titz entschuldigt und darf weiter mit dem Profiteam trainieren. Das ist das Ergebnis einer Aussprache zwischen dem Abwehrspieler, Titz, Sportchef Thomas von Heesen sowie Sportdirektor Bernhard Peters.

Argentiniens Stürmerstar Carlos Tevez (34, Boca Juniors) hat sich bei einem aus dem Ruder gelaufenen Knastkick eine Wadenverletzung zugezogen, die ihn mehrere Wochen außer Gefecht setzt. Wie die Tageszeitung Clarin aus Buenos Aires berichtet, habe Tevez seinen im Hochsicherheits-Gefängnis von Bouwer einsitzenden Bruder besucht und sei von Insassen zu einem Spielchen überredet worden, das schnell ernst wurde. Kraftpaket Tevez, selbst kein Kind von Traurigkeit, wurde in der 20-minütigen Treterei heftig gefoult. Sein Bruder Juan Alberto Martinez sitzt in Bouwer eine 16-jährige Haftstrafe ab, nachdem er 2010 an einem bewaffneten Überfall auf einen gepanzerten Lastwagen beteiligt war.

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