von Redaktion

Dass die Sache Konsequenzen haben wird, dürfte Sasa Djordjevic klar gewesen sein. Doch auch eine wahrscheinliche finanzielle Sanktion durch seinen Ex-Klub nahm der 50-Jährige in Kauf. Er hat – offenkundig tief getroffen – in einer ziemlich beispiellosen Stellungnahme zurückgeschlagen. Nicht er, sondern das Management habe die Erfolgsmission nachhaltig gefährdet. Er ist nun von Bord gegangen, aber er ging mit schlagenden Argumenten: Pokalsieg, Eurocup-Halbfinale und Platz eins in der BBL.

Es wird sich wohl nie vollends aufklären, wie es um das Binnenverhältnis zwischen Trainer und Führung tatsächlich bestellt war. Dass es zwischen beiden Seiten schon länger erheblich knirschte, ist aber spätestens jetzt offensichtlich.

Dem Verein selbst kommt die Fortsetzung des Trainerbebens nun sicherlich alles andere als gelegen. Die Unruhe ist erheblich, die sportliche Lage an der Tabellenspitze nach der deutlichen Abfuhr vom vergangenen Samstag in Oldenburg unerwartet brenzlig. Aber das wird Sasa Djordjevic jetzt ziemlich egal sein.

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