Aktuelles in kürze

von Redaktion

Erzurum bewirbt sich

Im Rennen um die Olympischen Winterspiele 2026 will sich auch das türkische Erzurum bewerben. Wie das IOC mitteilte, hat das Nationale Olympische Komitee der Türkei eine entsprechende Absichtserklärung für Winterspiele in der osttürkischen Stadt eingereicht. Die Frist dafür war am Samstag abgelaufen. Neben Erzurum hoffen Graz, Calgary, das japanische Sapporo, Stockholm, Sion in der Schweiz und die Region Cortina d’Ampezzo/Mailand/Turin auf einen Zuschlag. „Ich begrüße es sehr, dass die Nationalen Olympischen Komitees und die Städte Interesse an der Ausrichtung der Winterspiele haben“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Die sieben Bewerber treten nun in eine Phase des Dialogs mit dem IOC, bevor im Oktober die eigentlichen Kandidaten ausgewählt werden. Die Entscheidung fällt im September 2019 in Mailand.

Der Bayerische Tennis-Verband (BTV) baut seine Trainingsanlage in Oberhaching weitreichend aus. In den kommenden zwei Jahren werden für rund zehn Millionen Euro weitere Freiplätze, eine Tennishalle mit zwei Plätzen und eine neue Kleinsporthalle mit Athletikbereich und Wohnräumen für die Spieler errichtet. Zu dem Spatenstich am 10. April lud der BTV gestern ein. In der TennisBase Oberhaching trainieren etliche deutsche Profis, sie ist auch der Herren-Bundesstützpunkt des Deutschen Tennis Bundes.

Laura Siegemund hat beim WTA-Turnier in Charleston (USA) Runde 2 erreicht. Die 30-Jährige besiegte die Russin Natalia Wichljanzewa mit 7:5, 6:2. Ausgeschieden ist Andrea Petkovic (30), die sich Varvara Lepchenko (USA) mit 4:6, 5:7 geschlagen geben musste. Nächste Gegnerin der Weltranglisten-74. Siegemund ist die Japanerin Naomi Osaka (Nr. 10).

Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (87) wünscht sich mehr Chancengleichheit in der Rennserie. „Die Hersteller müssen verstehen, dass das notwendig ist, um den Sport attraktiver zu machen. Das Publikum darf nicht schon vor dem Rennen wissen, wer gewinnt oder nicht, weil ein oder zwei Motoren hoffnungslos überlegen sind“, sagte der Brite. Vor allem die anhaltende Dominanz von Mercedes sieht Ecclestone mit Sorge.

Bundestrainer Christian Prokop hat das EM-Debakel vor dem Start in die WM-Vorbereitung endgültig abgehakt. „Natürlich wurde sehr viel ausgewertet und geschrieben. Damit ist jetzt Schluss“, sagte der 39-Jährige vor dem ersten von zwei Länderspielen heute (19.00 Uhr/dhb.de) gegen Serbien in Leipzig: „Es ist mit Sicherheit ein Startschuss für unsere Heim-Weltmeisterschaft. Ich möchte nicht zurückblicken.“

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