Hoffnungsträgerin Rolfö

von Redaktion

Die Bayern-Frauen empfangen Potsdam zum Pokal-Halbfinale

München – Das Frauen-Team des FC Bayern empfängt am Sonntag um 15.10 Uhr Turbine Potsdam zum Halbfinale des DFB-Pokals im Grünwalder Stadion. Die Bilanz in diesem Wettbewerb liest sich aus Münchner Sicht katastrophal: Vier Mal stand man sich bisher im DFB-Pokal gegenüber, vier Mal gewann Turbine. Und auch diesmal erwartet Bayerns Trainer Thomas Wörle einen Gegner „auf Augenhöhe“. Die Partie werde hochklassig, so der Coach, weil beide in Form sind.

Auf Münchner Seite ruhen die Hoffnungen derzeit nicht zuletzt auf Fridolina Rolfö, die endlich die Stürmerin geworden ist, wie man es sich von ihr erhofft hatte, als man sie im Winter vor einem Jahr vom Linköpings FC aus ihrer schwedischen Heimat geholt hatte. Die 24-jährige Nationalspielerin hatte anfangs einen schweren Stand in München, sie plagte sich mit vielen Verletzungen. „Aber jetzt ist sie seit langem fit, gesund und spielt eine wichtige Rolle“, sagt Wörle. „Sie hat derzeit die meisten Torbeteiligungen bei uns und schafft es immer wieder mal, den Unterschied auszumachen. Sie ist wirklich sehr gut in Form – aber selbst bei ihr ist auch noch Luft nach oben.“

Gelegen käme, wenn sie nun am Sonntag noch einmal ein paar Prozente draufpacken würde. Das Ziel ist klar: Nach 2012 endlich einmal wieder ins Endspiel einzuziehen. Das zweite Halbfinale machen der Branchenprimus Wolfsburg und Essen unter sich aus. ANDREAS WERNER

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