Vor dem Spiel habe er doch schon alles dazu gesagt, maulte Hasan Salhamidzic (Foto), aber gut, wenn nicht alle zugehört haben, dann eben noch mal: „Wir haben gestern gefrühstückt, eine Tasse Kaffee zusammen getrunken und das, was im Eifer des Gefechts gesagt wurde, ausgeräumt.“ Zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt bzw. dessen Sportvorstand Fredi Bobic herrscht nach dem Zusammentreffen im Rahmen der DFL-Tagung am Dienstag offiziell also wieder Frieden. „Seit 20 Jahren“ kenne der Bobic nun, sagte Salihamidzic, „wir haben nach wie vor ein gutes Verhältnis“. Trotzdem merkte man den Bayern-Verantwortlichen an, dass sie in der Posse rund um den Sommer-Wechsel von Trainer Niko auf ihrem Standpunkt beharren. „Sehr professionell verhalten“ habe man sich, sagte „Brazzo“, und Karl-Heinz Rummenigge fügte hinzu: „Es ist alles okay. Fredi ist durch unsere mahnenden Worte etwas zur Räson gekommen, runter gekühlt worden.“ Irgendwie klar, wer in diesem Fall Taktgeber ist. hlr