Aktuelles in kürze

von Redaktion

14 Kommunen bereit

Olympische Spiele jenseits von Gigantomanie: 14 nordrhein-westfälische Kommunen wollen sich für bodenständige und nachhaltige Olympische Sommerspiele 2032 an Rhein und Ruhr bewerben. Mehr als 80 Prozent der benötigten Sportstätten seien bereits vorhanden. Das sagte Michael Mronz, der Begründer der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, gestern in Düsseldorf bei der Präsentation der Planungsbroschüre. Die Bevölkerung soll von Anfang an einbezogen werden. „Es ist wichtig, die Menschen abzuholen“, sagte Mronz. Eine landesweite Volksabstimmung zu möglichen Spielen 2032 an Rhein und Ruhr sei in NRW nicht geplant, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). „Die Spiele müssen nachhaltig und bodenständig sein, so wie unser Land es ist“, sagte Laschet. Vertreter mehrerer Kommunen betonten, dass ein Ja der Bevölkerung der austragenden Städte Voraussetzung sei. Olympia-Bewerbungen von Hamburg und München waren zuletzt am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.

Tennis-Fans können beim Fed-Cup-Halbfinale zwischen Deutschland und Tschechien zumindest die Partien von Angelique Kerber kostenlos im Internet verfolgen. Die Spiele der deutschen Nummer eins werden am Samstag und Sonntag in Deutschland, Österreich und der Schweiz frei verfügbar auf der offiziellen Facebook-Seite der Kielerin übertragen. Der Streamingdienst DAZN als Rechteinhaber stellt die Bilder Kerber und ihren Fans unentgeltlich zur Verfügung.

Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Jan-Lennard Struff (Warstein) haben das Achtelfinale des ATP-Masters in Monte Carlo erreicht. Der 27-jährige Struff besiegte den Italiener Fabio Fognini bei dem mit 5,238 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Turnier 6:4, 6:2. Kurz darauf bezwang Kohlschreiber den spanischen Vorjahresfinalisten Albert Ramos-Vinolas ebenfalls mit 6:4, 6:2. Im Achtelfinale trifft Struff auf seinen Davis-Cup-Kollegen Alexander Zverev, der im direkten Vergleich mit 3:0 führt. Alexander Zverev und sein Bruder Mischa (beide Hamburg) waren bereits am Dienstag ins Achtelfinale eingezogen.

Lauf-Hoffnung Alina Reh hat sich eine Ermüdungsfraktur im rechten Wadenbein zugezogen und fällt etwa vier Wochen aus. Die 20-Jährige vom SSV Ulm verpasst damit die deutschen 10 000-Meter-Meisterschaften am 12. Mai in Pliezhausen, wo sie die Norm für die EM ab 7. August in Berlin in Angriff nehmen wollte. Trainer Jürgen Austin-Kerl: „Sie wird aber jetzt drei bis vier Wochen überhaupt kein Lauftraining absolvieren“. Bereits vor zwei Jahren hatte sich die U23-Europameisterin im Cross einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zugezogen.

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