Der langjährige Arsenal-Trainer Arsene Wenger (Foto) hat angedeutet, dass der Abschied vom englischen Premier League-Club im Sommer wohl nicht ganz freiwillig war. Der Zeitpunkt der Trennung – ein Jahr vor dem Ende des laufenden Vertrags – sei „nicht wirklich meine Entscheidung gewesen“, erklärte Wenger am Mittwoch vielsagend auf einer Pressekonferenz zum heutigen Europa League-Halbfinal-Hinspiel gegen Atletico Madrid (21.05 Uhr/Sky und Sport1). Der 68-Jährige sagte außerdem, er habe nicht vor, nach dem Ende seiner Zeit bei den Gunners in Rente zu gehen. „Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich machen werde“, sagte der Coach. „Vielleicht eine kleine Pause? Ich werde weiter arbeiten, das ist sicher.“ Wenger hatte vergangene Woche verkündet, dass er den FC Arsenal im Sommer nach 22 Jahren verlassen wird. Mit den Londonern gewann der Franzose dreimal die Premier League und siebenmal den FA Cup. Zum Abschied peilt er den Triumph in der Europa League an. Als seinen Nachfolger kann sich Wenger gut den früheren Barcelona-Coach Luis Enrique vorstellen. „Ich möchte keinen Einfluss auf den nächsten Trainer ausüben“, sagte er, „aber natürlich habe ich eine hohe Meinung von Luis Enrique.“