Aktuelles in kürze

von Redaktion

DEB-Team mit Mühe

Bundestrainer Marco Sturm hat auf dem Weg zur, in einer Woche beginnenden, WM in Dänemark noch einige Arbeit vor sich. Im Testspiel gegen Aufsteiger Südkorea setzte sich das Ensemble um die NHL-Stars Leon Draisaitl und Dennis Seidenberg mit reichlich Mühe mit 4:3 (0:0, 2:3, 2:0) durch. Der Kölner Sebastian Uvira machte vier Minuten vor dem Ende den vierten Sieg der WM-Vorbereitung klar. Zuvor hatten Markus Eisenschmid (25.), Draisaitl (37.) und Yasin Ehliz (50.) getroffen. Die deutsche Mannschaft steigt am Freitag ins Turnier in Dänemark ein. Dann sind auch Korbinian Holzer (Anaheim) und die Spieler der DEL-Finalisten aus München und Berlin an Bord.

Yannick Hanfmann und der junge Norweger Casper Ruud können sich über einen Platz im Hauptfeld der BMW Open in der kommenden Woche freuen. Turnierdirektor Patrik Kühnen gab beiden eine Wildcard für das ATP-Turnier auf der Anlage des MTTC Iphitos. Hanfmann hatte dort im vergangenen Jahr für Furore gesorgt, als bis ins Viertelfinale vorstieß.

Die Zahl der Doping-Verstöße ist weltweit in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Laut der am Freitag veröffentlichten Statistik der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA sind im Jahr 2016 bei rund 230 000 Kontrollen 1595 Vergehen festgestellt worden. Vier Jahre zuvor waren es 1953 Fälle. An der Spitze der Liste der Doping-Verstöße steht mit Abstand Italien (147) vor Frankreich (86), den USA (75) und Belgien (73). Russland, das nach dem aufgedeckten systematischen Doping weiterhin nur eingeschränkt an internationalen Wettkämpfen teilnehmen darf, liegt gemeinsam mit Indien (je 69) auf dem sechsten Rang. Die meisten Doping-Verstöße sind 2016 in der Leichtathletik (205) aufgedeckt worden. Danach folgen Bodybuilding (183), Radsport (165), Gewichtheben (116) und Fußball (79).

Die paralympischen Athleten in Deutschland können sich auf eine deutlich verbesserte Förderung freuen. Wie das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium (BMI) mitteilte, soll der Etat für die Behindertensportler von 6,57 Millionen Euro (2017) auf 7,3 Millionen Euro (2018) ansteigen. 2019 will der Bund sogar 11,0 Millionen Euro zur Verfügung stellen. „Aus meiner Sicht gibt es einen großen Nachholbedarf. Wir brauchen mehr qualifizierte Trainer. Außerdem müssen wir uns um das Thema Duale Karriere kümmern. Es ist wichtig, dass paralympische Athleten neben dem Leistungssport eine berufliche Tätigkeit ausüben können“, sagte Stephan Mayer (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im BMI, in Berlin.

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