Aktuelles in kürze

von Redaktion

Koreanisches WM-Friedensteam

Die Annäherung zwischen den beiden koreanischen Staaten setzt sich auch bei der WM im schwedischen Halmstad fort: Die Tischtennisspielerinnen vereinigten sich mitten im Turnier zu einem Team. Anstatt im Viertelfinale gegeneinander zu spielen, stellten die Mannschaften den Antrag, im heutigen Halbfinale gegen Japan gemeinsam anzutreten. Mit Erfolg. Der Weltverband ITTF gab uneingeschränkt seine Zustimmung.

Schwerer Schlag für den deutschen Sport: Die Etaterhöhung in den nächsten Jahren durch das Bundesinnenministerium (BMI) fällt deutlich niedriger aus als erhofft. Die bereits angelaufene Reform zur Förderung des Leistungssports, die Deutschland auch im Sommer zu einer Top-Nation machen soll, gerät damit in Gefahr. Der DOSB erhoffte sich für 2019 eine Erhöhung um 90 Millionen Euro, für das Olympiajahr 2020 beantragte man sogar 120 Millionen Euro mehr. Das BMI machte da nicht mit. Schon für das Jahr 2018 hatte der DOSB auf 60 Millionen Euro zusätzlich gehofft. Der derzeitige Etat liegt bei 170 Millionen Euro. Der Kurs des BMI dürfte die Reformpläne des DOSB durchkreuzen. Mit dem zusätzlichen Geld sollten u. a. mehr Trainer eingestellt und die beruflichen Perspektiven der Athleten (Duale Karriere) verbessert werden.

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