Neulich gegen Bremerhaven hatte Trainer Dejan Radonjic ihm eigentlich eine Pause verordnen wollen. Vladimir Lucic hatte zwei Tage zuvor gegen Tübingen diverse Schläge auf die Schulter abbekommen. Doch es lief nicht für die Bayern und so kam der Serbe doch – und verpasste den Münchnern den Energieschub, der ihnen letztlich zum Sieg verhalf. Noch Eindrucksvolleres war ihm beim Pokal-Finalturnier in Ulm geglückt. Nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause frisch zurückgekehrt, trieb er sein Team in einem schon verlorenen Endspiel gegen Alba Berlin zur letztlich entscheidenden Aufholjagd. Geschäftsführer Marko Pesic verneigte sich entsprechend vor dem 28-jährigen Forward: „Er hat genau die Qualitäten, die du in den Playoffs einfach brauchst.“ rp