von Redaktion

Tempojagd in der Heiligen Stadt

Tom Dumoulin setzte gleich zum Auftakt des Giro d’Italia wieder die Maßstäbe: Der Vorjahressieger gewann den Prolog, der in Jerusalem ausgetragen wurde. Für den hügeligen, anspruchsvollen 9,7-Kilometer-Kurs nahe der Altstadt benötigte der Sunweb-Kapitän aus den Niederlanden 12:02 Minuten. Auf dem zweiten Platz folgten die zeitgleichen Rohan Dennis (Australien) und Victor Campenaerts (Belgien/beide zwei Sekunden zurück). Beste Deutsche waren der 24-jährige Berliner Maximilian Schachmann (8. Platz/0:21 Minuten zurück) und der Cottbuser Tony Martin (9./0:27). Einen schwarzen Tag erwischte der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome. Der umstrittene Brite, der trotz eines schwebenden Doping-Verfahrens startet, stürzte bereits bei der Streckenbesichtigung in einer Kurve und zog sich Abschürfungen zu. Im Rennen verlor der 32-Jährige dann 37 Sekunden auf den Tagessieger und belegte damit Rang 21. Nachdem sich der Sky-Kapitän mit verbissener Miene ins Ziel gekämpft hatte, verschwand er kommentarlos in sein Teamhotel. Dumoulin, der erste Träger des Rosa Trikots beim 101. Giro, strahlte dagegen übers ganze Gesicht. „So habe ich es mir gewünscht. Ich wusste, dass ich bereit bin für den Giro. Der Kurs war ideal für mich“, sagte der 27-Jährige aus Maastricht. Foto: afp

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