Trio für die Zukunft

von Redaktion

Bayern-Frauen binden Maier, Faißt und Weimar

München – Beim Frauen-Team des FC Bayern sind die Planungen für die neue Saison zum großen Teil bereits abgeschlossen. Gestern vermeldete der Club, dass er die Verträge der Nationalspielerinnen Leonie Maier und Verena Faißt sowie Nachwuchstorhüterin Jacintha Weimar verlängert habe. Eine nachhaltige Entwicklung des Tabellenzweiten sei damit für die nächsten Jahre gesichert, so Managerin Karin Danner.

Nach den Verpflichtungen der Nationalspielerinnen Lina Magull, Laura Benkrath und Kathrin Hendrich sind die Konturen des neuen Kaders nun deutlich zu erkennen. Leonie Maier, seit 2010 im Verein, unterschrieb dabei aber nur für ein weiteres Jahr. Die 25-Jährige hat erst in letzter Zeit wieder in die Stamm-elf gefunden und möchte die Entwicklung abwarten. Thomas Wörle lobt sie allerdings in höchsten Tönen: „Sie ist nicht nur auf dem Weg zu alter Stärke, sondern darüber hinaus.“ Vergleiche mit Philipp Lahm und Joshua Kimmich seien bei der Rechtsverteidigerin durchaus zulässig, so der Coach: „Sie hat noch mal einen Schritt gemacht.“

Verena Faißt kam 2016 vom VfL Wolfsburg und verlängerte wie Jacintha Weimar um zwei Jahre. „Ich bin hier absolut angekommen, fühle mich wohl und möchte mit dem FC Bayern noch viele Titel gewinnen“, so die 28-jährige Defensivallrounderin, der Wörle ebenfalls eine beachtliche Entwicklung bescheinigt. „Sie ist sehr ballsicher und absolut stressresistent, so jemand hilft natürlich enorm.“

Bei der 19-jährigen Torhüterin Jacintha Weimar handelt es sich um eine Investition in die Zukunft. Aktuell ist Manuela Zinsberger Nummer 1. Angedacht ist, dass sich die Österreicherin ab dem Sommer mit Neuzugang Benkrath einen offenen, motivierenden Zweikampf um den Posten zwischen den Pfosten liefert. Allerdings wird dieses Projekt erst anlaufen, sobald sich die Neuverpflichtung von ihrem Kreuzbandriss erholt hat. „Jacintha ist eine herausragende Nachwuchstorhüterin mit enormem Entwicklungspotenzial“, sagte Karin Danner. Die Zeit der Niederländerin, die seit 2016 in München unter Vertrag ist, soll noch kommen. ANDREAS WERNER

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