Kiel – Relegations-Teilnehmer Holstein Kiel kämpft weiter um eine Ausnahmegenehmigung für die Austragung möglicher Bundesliga-Heimspiele in seinem Stadion. „Die Menschen können sich sicher sein, dass wir alles tun, um unsere Heimspiele in Kiel auszutragen“, sagte Holsteins Geschäftsführer Wolfgang Schwenke. Man werde persönlich bei der DFL-Kommission vorsprechen und den Beschluss vom Dienstag „durch den zuständigen Lizenzierungsausschuss überprüfen“ lassen. Der Ligaverband hatte einen entsprechenden Antrag abgelehnt.
Mit einem Umzug in ein fremdes Stadion im Falle des Aufstiegs befasst sich der Club noch nicht. „Wir sollten erst einmal abwarten, was passiert, und tun gut daran, die Ruhe zu bewahren“, sagte Schwenke. Schließlich müsse sich sein Team erst einmal „sportlich durchsetzen“.
Hintergrund der DFL-Entscheidung: Das Holstein-Stadion ist mit einem Fassungsvermögen von rund 12 000 Zuschauern gemäß der DFL-Statuten, die von den 36 Bundesligisten verabschiedet worden sind, zu klein für Liga eins. Gefordert sind dort Plätze für 15 000, davon müssen 8000 Sitzplätze sein. sid