Die Formel-1-Autos werden in der kommenden Saison voraussichtlich wieder etwas langsamer. Das kündigte der Technikchef des Automobil-Weltverbandes (FIA) in Barcelona an. „Wir gehen davon aus, dass wir vielleicht 1,5 Sekunden pro Runde verlieren“, sagte Nikolas Tombazis. Grund dafür sind aerodynamische Änderungen, die letztlich das Überholen einfacher machen sollen. Die Autos sollen vereinfachte Frontflügel mit größerer Spannweite sowie breitere und tiefere Heckflügel bekommen. Man erhofft sich dadurch mehr Überholmanöver und Zweikämpfe auf der Strecke.
Das Motorsport-Unternehmen HWA AG steigt zur kommenden Saison in die Elektrorennserie Formel E ein. Das gab HWA bekannt. Das in Affalterbach beheimatete Unternehmen wird ab 2018/19 vorbehaltlich der offiziellen Nennliste das elfte Team stellen. Eingesetzt werden für den Rennbetrieb Kundenfahrzeuge des Teams Venturi, das bereits seit 2014 in der Formel E aktiv ist. Zudem unterhält HWA zu Venturi aktuell bereits eine technische Partnerschaft. Bekannt wurde HWA vor allem durch die Teilnahme an der DTM. Dort betreut das Motorsport-Unternehmen den Werkseinsatz von Mercedes und sammelte seit dem Jahr 2000 bislang zehn Fahrer- und sechs Hersteller-Titel. Mit Ende der aktuellen Saison zieht sich Mercedes allerdings aus der DTM zurück. Die Stuttgarter steigen zur Saison 2019/20 ihrerseits in die Formel E ein.