Runjaic, Bierofka, Pereira – das waren die Löwen-Trainer in der Saison, die zum Jahrhundertabsturz führte. Drei Typen, die jetzt wieder auf der Sonnenseite stehen. Vitor Pereira: Mit Shanghai IPG Tabellenführer in China (wenngleich zuletzt fünfmal sieglos). Daniel Bierofka: Längst eine 1860-Ikone. Selbst Kosta Runjaic sorgt wieder für Furore. Am 6. November übernahm er den polnischen Erstligisten Pogon Stettin – und verbrachte dort ein kleines Wunder. Gestartet mit sieben Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, schaffte der Wiener drei Spieltage vor Schluss die Rettung. Klar, dass es da im Training lockerer zuging – so locker, dass Runjaic, 46, bei einer Spaßeinheit mit den Torhütern die Patellasehne riss. „Ich bin ein leidenschaftlicher Trainer und immer voll dabei“, sagte er gegenüber Sport1: „In diesem Fall leider mit unglücklichem Ausgang. Aber wir haben den Klassenerhalt sicher und meine Jungs wissen, was sie zu tun haben, auch wenn ich jetzt mal nicht an der Seitenlinie stehe.“ ulk