Berlin – Deutsche Olympia-Athleten haben ein Viertel der Vermarktungserlöse des Internationalen Olympischen Komitees für die Sportler gefordert. In einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an IOC-Präsident Thomas Bach setzt sich die deutsche Athletenkommission für die Ausschüttung von 25 Prozent des Gesamtgewinns aus den Vermarktungs- und Übertragungserlösen des IOC ein. Das wären bei einem Gesamterlös von rund 4,8 Milliarden Euro für den olympischen Zyklus von 2013 bis 2016 etwa 1,2 Milliarden Euro.
„Es muss gewährleistet werden, dass die Mittel den Athletinnen und Athleten direkt zufließen“, heißt es in dem Brief des Vereins Athleten Deutschland mit dem Fechter Maximilian Hartung an der Spitze. Zudem verlangen die Sportler, dass zehn Prozent der Vermarktungserlöse in den Anti-Doping-Kampf fließen. dpa