Basketball

von Redaktion

München – In den letzten Tagen war bei den Basketballern des FC Bayern vor allem Ruhe angesagt. Am Freitagnachmittag bat Trainer Dejan Radonjic seine Profis dann noch einmal in die Halle. Noch ein bisschen Feinschliff für das Wiedersehen an diesem Samstag (18.00 Uhr) mit den Titelverteidigern aus Bamberg. Es ist das erste Schlüsselspiel in der Serie nach dem Modus best of 5 – der Sieger hat im vierten Duell am Dienstag Matchball.

Und geht es nach Kapitän Anton Gavel, dann haben seine Bayern den 65:78-Rückschlag am Mittwoch in der Frankenhölle längst abgeschüttelt. Die Mannschaft habe die Niederlage „unheimlich positiv aufgearbeitet, so etwas habe ich selten erlebt“.

Aber die Situation ist ja auch eine andere als etwa im Viertelfinale, als die Münchner über weite Strecken der ersten drei Partien unter ihrem Niveau blieben. In Bamberg hatte man erst im Schlussviertel den Zugriff auf die Partie verloren. „Aber die Dinge die uns gefehlt haben, waren vor allem Konzentrationssache“, sagte Routinier Alex King, „daran kann man arbeiten.“

Doch man ahnt: Auch im sechsten Saisonduell der beiden Haupt-Titelanwärter (Bilanz: 4:1 für den FC Bayern) ist letztlich das Team im Vorteil, das mit mehr Aggressivität und Intensität ins Rennen geht. Findet auch Trainer Radonjic: „Wir müssen über 40 Minuten sehr physisch spielen, da haben wir in Bamberg in der zweiten Halbzeit vor allem in der Defensive nachgelassen.“ Vor eigenem Publikum soll sich das nun wieder ändern. So wie am vergangenen Sonntag, als die Bayern auch ohne die Serben Vladimir Lucic (Schulter) und Stefan Jovic (Muskelbeschwerden) den Erzrivalen regelrecht überrannten.

Präsident Uli Hoeneß jedenfalls ist sich sicher, dass die Rechnung aufgehen könnte: „Dass es in Bamberg sehr schwer zu spielen ist, ist klar“, sagte er, „aber wenn wir so spielen wie im ersten Spiel, dann haben wir eine sehr gute Chance, ins Finale zu kommen.“  rp

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