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von Redaktion

Froomes nächstes Ziel: der 5. Tour-Sieg

An seiner Aufrichtigkeit gibt es Zweifel, den Giro-Sieg droht er nachträglich zu verlieren, doch Christopher Froome plant trotz allem schon den nächsten Coup. Nach dem Premierensieg bei der Italien-Rundfahrt hat der umstrittene Star seine Ambitionen für die Tour de France im Sommer in aller Deutlichkeit bekräftigt. Froome will das seltene Giro-Tour-Double, das zuletzt Marco Pantani 1998 gelang. „Es ist offensichtlich, dass die Tour de France für mich die nächste Herausforderung sein muss. Ich glaube wirklich, dass es möglich ist, nach dem Giro den fünften Tour-Titel zu gewinnen. Das ist mein Ziel“, sagte Froome am Sonntag nach den Giro-Finale in Rom. Die schwelende Affäre um das Asthmamittel Salbutamol bringt den 33-Jährigen nicht von seinen Plänen ab. Zu befürchten bleibt, dass eine Entscheidung in Froomes Affäre auch bis zum Tour-Start am 7. Juli nicht getroffen ist. Allerdings hat Tour-Chef Christian Prudhomme bereits durchblicken lassen, er wolle Froome nicht im Rennen sehen, solange die Doping-Vorwürfe nicht geklärt sind.

Die deutschen Schützen haben den Weltcup auf der Olympia-Anlage in Garching-Hochbrück mit zwei Silbermedaillen für Christian Reitz (Luftpistole) und Oliver Geis (Schnellfeuerpistole) beendet. Am letzten Tag des Münchner Weltcups blieb allerdings die erhoffte Finalteilnahme für die deutschen Mixed-Teams mit dem Luftgewehr und der Luftpistole aus. Auch das Ehepaar Sandra und Christian Reitz scheiterte vorzeitig. Das zielsichere Duo hatte bereits zwei Silbermedaillen bei diesjährigen Weltcups gewonnen, der dritte Finaleinzug sollte in München gelingen. Am Ende waren es jedoch nur 770 Ringe und damit drei zu wenig. Christian Reitz war mit seiner Leistung (291) zufrieden: „Das war ein guter Wettkampf, vor allem hinten raus mit 14 Zehnern in Serie. Dass es nicht ganz reicht, ist halt so!“ Seine Frau und Mixed-Partnerin Sandra haderte dagegen: „Ich habe um jeden Schuss gekämpft, es wurde aber nicht belohnt. Ich bin enttäuscht, dass ich nicht das rüberbringen konnte, was ich kann.“

Der kleine Rennstall Alfa Romeo Sauber holt sich personelle Verstärkung vom großen Partner. Ferraris bisheriger Chefdesigner Simone Resta wechselt zu den Schweizern und nimmt ab dem 1. Juli die Rolle des Technischen Direktors ein. Resta folgt damit auf den Anfang Mai entlassenen Jörg Zander. „Simone Resta ist die beste Lösung für uns“, sagte Sauber-Teamchef Frederic Vasseur: „Seine Verpflichtung ist ein wichtiger Schritt in einem langfristigen Projekt, in dem wir ambitionierte Ziele erreichen wollen.“ Resta hatte seit 2001 ununterbrochen für Ferrari gearbeitet.

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