Die Bewerbung der USA, Kanadas und Mexikos sowie die Kampagne aus Marokko haben die letzte Hürde auf dem Weg zur Vergabe der WM 2026 genommen. Das Council des Weltverbandes FIFA mit DFB-Präsident Reinhard Grindel ließ beide Kandidaten zur Wahl durch den FIFA-Kongress an diesem Mittwoch zu. Die Delegierten dürfen dort theoretisch auch für eine Neuausschreibung stimmen.
Vorerst gescheitert sind derweil Pläne, bereits die WM 2022 in Katar auf 48 Mannschaften aufzustocken. „Es wäre verfrüht, diese Frage beim Kongress zu behandeln“, erklärte FIFA-Boss Gianni Infantino. Die zehn südamerikanischen Verbände zogen ihren Antrag zurück, beim Kongress übermorgen eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag geben zu lassen. Infantino betonte, dass stattdessen die FIFA-Administration nun Gespräche mit dem Gastgeber Katar zu dem Thema führen werde.
Tayfun Korkut hat seinen Trainervertrag beim VfB Stuttgart bis 2020 verlängert. Das gab der schwäbische Bundesligist auf seiner Mitgliederversammlung bekannt. Korkut hatte den VfB im Januar als Nachfolger von Hannes Wolf übernommen und von Platz 14 auf 7 geführt.
Klaus-Michael Kühne, Investor von Bundesliga-Absteiger Hamburger SV, hat den Wunsch formuliert seine „Beteiligung an der HSV Fußball AG um bis zu zehn Prozent aufzustocken“. Das erklärte der 81-Jährige gegenüber der Morgenpost. Kühne: „Damit könnten die Finanzen stabilisiert und – mit der gebotenen Vorsicht – die Mannschaft maßgeblich verstärkt werden.“ Derzeit hält der Milliardär gut 20 Prozent an der Profiabteilung der Hanseaten.
Der italienische Verband (FIGC) untersucht die Umstände der Rückkehr von Parma Calcio in die Serie A. Das berichtete die „Gazzetta dello Sport“. Es geht um Vorgänge rund um das letzte Serie-B-Spiel Parmas bei Spezia Calcio (2:0) und den Verdacht der Manipulation. Zwei Parma-Spielern wird vorgeworfen, zwei Profis des Gegners per SMS möglicherweise beeinflusst zu haben. Die betreffenden Spieler und Manager wurden vernommen, der ligurische Klub versicherte jedoch in einer Pressemitteilung, dass das Spiel korrekt verlaufen sei. Nur drei Jahre seit dem Abstieg und der Neugründung war der ehemalige UEFA-Cup-Sieger durch das 2:0 bei La Spezia in die Serie A zurückgekehrt. Fans der Gastgeber hatten die eigenen Spieler nach Schlusspfiff wegen deren schlechter Leistung beschimpft. Unter anderem hatte der frühere Parma-Profi Alberto Gilardino einen Elfmeter für Spezia weit übers Tor geschossen.