Da stockte manchem Brasilianer der Atem: Neymar brach gestern das Teamtraining der Selecao ab. Knöchelprobleme, bestätigte ein Verbandssprecher, der aber auch ankündigte: „Er trainiert morgen wieder ganz normal.“ Die Schmerzen seien auf die Fouls zurückzuführen, die der Superstar beim 1:1 gegen die Schweiz habe hinnehmen müssen. Wegen einer Verletzung an jenem rechten Fuß war Neymar vor der WM etliche Wochen ausgefallen.
Der Spanier David de Gea könnte schon bald zum bestverdienenden Torhüter der Welt aufsteigen. Laut „Marca“ hat sich de Gea auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Manchester United über fünf Jahre geeinigt und soll dafür 21 Millionen Euro brutto pro Spielzeit bekommen. De Gea war auch bei Real Madrid im Gespräch, wo Schlussmann Kaylor Navas aus Costa Rica häufig in der Kritik stand.
Antoine Griezmann hat seinen Vertrag bei Atletico Madrid bis 2023 verlängert. Das teilte der Europa-League-Sieger am späten Montagabend mit. Auch Linksverteidiger Lucas Hernandez, 22, verlängerte seinen Vertrag (bis 2024). In Thomas Lemar, 22, schließt sich ein weiterer französischer Nationalspieler Atletico an. Die Ablösesumme für den Linksaußen soll 60 Millionen Euro betragen.
Der frühere Bayern-Profi und US-Rekordtorschütze Landon Donovan ist in den USA in die Kritik geraten, nachdem er in einer Werbekampagne eines Sponsors dazu aufgerufen hatte, bei der WM den Erzrivalen Mexiko zu unterstützen. „Unser Team ist zwar nicht in Russland, aber unsere Nachbarn im Süden sind es“, schrieb Donovan und schlug vor, „für unser anderes Team Mexiko zu jubeln. Vamos Mexiko!“ Ehemalige Teamkollegen und US-Sportmedien reagierten mit Unverständnis. „Ich würde lieber meinen Zeh abschneiden, als Mexiko anzufeuern“, twitterte TV-Experte Taylor Twellman, der als Profi mit Donovan im US-Team gespielt hatte. „Wie kann man seinen Rivalen anfeuern?!“