Moskau – Mouez Hassen weinte bitterlich, als er in der Partie gegen England das Tor der Tunesier – und sogar das ganze Feld verlassen musste. Es waren nur 15 Minuten gespielt, als er eine Schulterverletzung erlitt – Medien zufolge ist für ihn nun sogar bereits die WM gelaufen, ehe sie erst so richtig begonnen hat.
Die Nordafrikaner, denen das zwischenzeitliche 1:1 eine gewisse Hoffnung auf den ersten WM-Sieg seit 1978 gemacht hatte, schlossen am Tag nach dem 1:2 gegen die Briten die Pforten: keine Medienaktivitäten. So ist es ein Rätselraten, ob Hassen noch mal in sein Gehäuse zurückkehrt. Der 23-Jährige hatte einen guten Eindruck gemacht und die erste Chance der Briten ziemlich spektakulär entschärft. Seine Tränen waren nachvollziehbar. Erst im März hatte er debütiert. awe