von Redaktion

Iran lässt Frauen ins Stadion

Für ein Public Viewing des WM-Spiels der Iraner gegen Spanien haben die Behörden in Teheran auf öffentlichen Druck hin ihr Stadionverbot für Frauen offiziell gelockert. Erstmals seit 37 Jahren durften im Azadi-Stadion Frauen und Männer gemeinsam ein Fußball-Spiel von Herrenteams verfolgen. 1981 hatten zum letzten Mal Fans beider Geschlechter Seite an Seite in einem Fußballstadion sitzen dürfen. Offiziell sollen sie damit vor vulgären Äußerungen und Gesängen der Männer geschützt werden. Noch kurz vor dem Anpfiff es so aus, als würden die Behörden im Iran die Veranstaltung verhindern, angeblich „aus Gründen der Infrastruktur“. Doch die Fans protestierten hartnäckig, veranstalteten Sitzblockaden und diskutierten mit den Polizisten, die die Arena etwa eine Viertelstunde vor Spielbeginn doch noch öffneten.

Diego Maradona hat nach der heftigen Kritik an der Leistung seines Heimatlandes Argentinien und dessen Trainer Jorge Sampaoli nun Kolumbien aufs Korn genommen. Der 57-Jährige machte „unverzeihliche“ Fehler der Cafeteros für deren Niederlage gegen Japan aus. Allen voran das Handspiel, für das Mittelfeldspieler Carlos Sanchez in der dritten Minute die Rote Karte sah, sei ein unangebrachter Fehler für eine Mannschaft dieses Niveaus.

Perus Trainer Ricardo Gareca lässt den Einsatz von Kapitän Paolo Guerrero im heutigen Gruppenspiel gegen Frankreich bis zuletzt offen. Es sei aber denkbar, dass Guerrero zusammen mit dem früheren Schalker Jefferson Farfan zum Einsatz komme.

Der polnische Nationaltorhüter Lukasz Fabianski bleibt der englischen Premier League erhalten und wechselt von Absteiger Swansea City zu West Ham United.

Artikel 1 von 11