Dembele droht die Bank

von Redaktion

Frankreich: Kriselnder Jungstar muss voraussichtlich Giroud weichen

Jekaterinburg – Nach dem Holper-Start der Franzosen in die WM (2:1 gegen Australien) ist für Jungstar Ousmane Dembele offenbar kein Platz mehr in der Equipe Tricolore. Beim 2:1 zum WM-Auftakt gegen Australien war der 21-jährige Angreifer im Zusammenspiel mit den ebenfalls Hochbegabten Kylian Mbappe und Antoine Griezmann nur dadurch aufgefallen, dass er eigentlich nicht zu sehen war. Für ihn rückt im heutigen zweiten Vorrundenspiel gegen Peru nun wohl der technisch eher limitierte Olivier Giroud in die Startelf.

Dembele wird immer mehr zum Rätsel. Seit seinem mit einem Streik erzwungenen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona vor knapp einem Jahr wirkt er seltsam gehemmt, und auch seine erste WM-Chance gegen Australien nutzte er nicht. „Es war eine schwierige Saison“, hatte Dembele schon vor der WM gesagt und auf seine beiden Oberschenkelverletzungen aus dem September und Januar verwiesen. Spanische Medien machten alolerdings auch nächtliche Ausflüge ins Partyleben für seine nicht überzeugenden Auftritte verantwortlich.  sid

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