Er ist der jüngste Trainer dieser WM, der einzige dunkelhäutige – und der mit der schönsten Mähne, selbst Joachim Löws gepflegter Schopf kann da nicht mithalten. Aliou Cissés Rastas wirbelten nach Senegals 2:1 über Polen spektakulär durch die Luft, er ist immer dabei, wenn seine Nation mal wieder WM-Geschichte schreibt. Bei der ersten und bis dato einzigen Turnierteilnahme vor 16 Jahren in Japan und Südkorea erreichten die „Löwen von Teranga“ das Viertelfinale. Cissé war damals der Kapitän.
„Der afrikanische Kontinent ist voller Qualität“, sagt der 42-Jährige, „Mannschaften wie Senegal oder Nigeria werden mal in der Lage sein, Weltmeister zu werden.“ Dazu bräuchte der Kontinent nur noch mehr einheimische Trainer, so der einstige Defensiv-Stratege: „Ich repräsentiere nun eine neue Generation: Wir sind gut in Taktik und haben das Recht, zu den internationalen Top-Trainern zu gehören.“ Motiviert bis in die Haarspitzen. awe