Die Spielergewerkschaft FIFPro hat mit Unverständnis auf den Einsatz des marokkanischen Fußball-Nationalspielers Nordin Amrabat im WM-Spiel gegen Portugal (0:1) nur fünf Tage nach dem Erleiden einer Gehirnerschütterung reagiert. „Dies ist ein weiteres alarmierendes Beispiel dafür, dass ein Spieler in Gefahr gebracht wird“, teilte FIFPro in einer Erklärung mit: „Amrabat ist nach medizinischen Richtlinien zu früh auf den Platz zurückgekehrt.“ Der Flügelspieler hatte bei der 0:1-Niederlage am Freitag gegen Iran eine Gehirnerschütterung erlitten. Amrabat war nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf das Spielfeld geknallt. Die folgenden zwei Nächte verbrachte er zur Beobachtung im Krankenhaus.
Aussagen von Pepe über einen angeblichen Wunsch von Schiedsrichter Mark Geiger nach einem Trikottausch sorgen für Wirbel bei der WM in Russland. Der Portugiese habe ihm berichtet, dass der amerikanische Referee in der ersten Halbzeit gefragt habe, ob er Pepes Trikot haben kann, sagte der Marokkaner Nordin Amrabat nach der 0:1-Niederlage und regte sich auf. „Wir sind bei einer WM, das ist hier kein Zirkus.“ Der Weltverband FIFA wies die Vorwürfe gegen Geiger deutlich zurück.