Weltmeister Juventus Nimmt man alle Weltmeister der Geschichte zusammen, ist Juventus Turin der Club, der die meisten Siegertypen stellte. 24 Mal zählte ein Mitglied der Norditaliener bisher zu dem Team, das den Pokal am Ende in die Luft stemmte. Auf Platz zwei folgt bereits der FC Bayern mit 23 Weltmeistern. Hätte Deutschland in Russland erneut triumphiert, hätte der deutsche Rekordmeister in dieser Rangliste die Top-Platzierung übernommen. In Manuel Neuer, Thomas Müller, Mats Hummels, Jerome Boateng, Joshua Kimmich, Sebastian Rudy und Niklas Süle hätten die Münchner sieben weitere Spieler gehabt, die zum Zeitpunkt des WM-Coups bei ihm unter Vertrag stehen. Sogar Leon Goretzka hätte schon als Bayern-Profi gezählt – der Vertrag des Noch-Schalkers greift ab 1. Juli. Bei einem deutschen Titel wäre Juventus Turin durch Sami Khedira auch um einen Weltmeister reicher gewesen. Der italienische Meister hat jetzt noch ein paar Anwärter im Rennen: Douglas Costa (Brasilien), die Argentinier Paulo Dybala und Gonzalo Higuain, Blaise Matuidi (Frankreich) Mario Mandzukic (Kroatien), Juan Cuadrado (Kolumbien) sowie Rodrigo Bentancur aus Uruguay. Bereits ausgeschieden ist Medhi Benatia mit Marokko. Die Bayern können ihrerseits noch mit Thiago (Spanien), Corentin Tolisso (Frankreich) und James (Kolumbien) punkten. Robert Lewandowski gibt heute mit Polen seine Abschiedsvorstellung. Auf Platz drei der „Weltmeister“-Clubs liegt der FC Santos aus Brasilien, der keine Abgesandten in Russland am Start hat. awe