Kritiker des TAGES

Kassandra aus Austria

von Redaktion

Andreas Herzog zweifelte an den Bayern-Spielern

Österreich bleibt in den WM-Tagen von Russland derzeit nur die Erinnerung an das Jubiläum „40 Jahre Cordoba“, ansonsten ist beim nicht qualifizierten Nachbarn nix mit „Felix Austria“. Andreas Herzog hat sich die Zeit gestern damit vertrieben, bereits vor dem Spiel gegen Südkorea Kassandra zu spielen. Weltmeister werde die DFB-Auswahl nicht, unkte der ehemalige Bayern-Profi, „so dominant wie Spanien damals sind sie nicht“, meinte er mit Blick auf die iberische Hegemonie mit den Titeln 2008 (EM), 2010 (WM) und 2012 (EM).

Als Begründung führte der 49-Jährige den „Leistungsabfall“ der Bayern-Spieler an: „Sie sind nicht auf so einem hohen Level wie erwartet.“ Generell sieht er die Entwicklung im Fußball skeptisch, vor allem die Aufstockung der WM-Teilnehmer. „Wenn Usbekistan gegen Panama spielt, interessiert das bis auf Fans in Usbekistan und Panama keinen“, sagte er. Da hat er zweifellos Recht. Andererseits erhöht eine Aufstockung des Teilnehmerfelds die Chancen, dass sich auch Österreich mal wieder für eine WM qualifizieren könnte.  awe

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