von Redaktion

Rakitics Loblieder auf Modric und Iniesta

Der Kroate Ivan Rakitic vom FC Barcelona hat seinem Nationalmannschaftskollegen Luka Modric vom Erzrivalen Real Madrid das ultimative Lob ausgesprochen. „Luka ist nicht nur der beste unserer aktuellen Spieler, er ist der beste kroatische Spieler der Geschichte“, sagte der frühere Schalker Rakitic am Freitag. Auch Andres Iniesta, seinen spanischen Vereinskollegen in Barcelona, lobte Rakitic überschwänglich. „Ich danke Gott, dass ich mit Luka und Andres zusammenspielen darf“, sagte er. Und ergänzte: „Sie sind die besten Spieler, die es auf ihrer Position jemals gegeben hat. Und es ist für uns Sterbliche eine Ehre, jeden Tag von ihnen lernen zu dürfen.“

Die FIFA wird wohl auch bei zukünftigen Weltmeisterschaften an der Fairplay-Wertung festhalten. „Was wir vermeiden wollten, ist ein Losentscheid“, sagte FIFA-Turnierdirektor Colin Smith am Freitag: „Wir werden das nach dem Turnier überprüfen. Bisher können wir nicht sehen, warum diese Regel verändert werden sollte.“

Am Donnerstag hatte Japan nach einem 0:1 am letzten Vorrundentag gegen Polen als erstes Team der WM-Geschichte aufgrund der Fairplay-Wertung das Achtelfinale erreicht, da im anderen Gruppenspiel Kolumbien den Senegal mit 1:0 besiegte. Japan und Senegal waren punkt- und torgleich, und auch der direkte Vergleich war unentschieden geendet. Zwei Gelbe Karten weniger gaben den Ausschlag für die Asiaten.

Erst Achtelfinaleinzug bei der Fußball-WM, dann Vaterfreuden: Nach seiner kurzfristigen Abreise von der Schweizer Nationalmannschaft aus Russland hat Breel Embolo vom Bundesligisten Schalke 04 am Donnerstagabend der Geburt seiner Tochter in der Heimat beigewohnt. Im Achtelfinale gegen Schweden am Dienstag kann Trainer Vladimir Petkovic jedoch wieder auf den Stürmer zurückgreifen, bereits am Freitag sollte Embolo wieder ins Schweizer Camp in Toljatti zurückkehren. Nach dem 2:2 gegen Costa Rica am Mittwoch und der Qualifikation für das Achtelfinale war Embolo mit Erlaubnis des Verbandes in die Schweiz geflogen. Es ist das erste Kind für den 21-Jährigen.

Der belgische Nationalspieler Marouane Fellaini bleibt Manchester United erhalten. Wie der englische Premier-League-Club am Freitag mitteilte, hat der derzeit bei der WM tätige Mittelfeldakteur seinen Vertrag bis Juni 2020 verlängert. Der Kontrakt beinhaltet eine Option für ein weiteres Spieljahr bei Englands Rekordmeister.

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