Philipp Lahm ist ein Phänomen. Unter anderem wird diese These, die zwischen Gern und Grönland wohl niemand ernsthaft anzweifelt, von der Tatsache untermauert, dass der Deutsche bei allen großen Turnieren in den letzten Jahren in die Elf der Besten gewählt wurde. Doch Lahm ist Geschichte – und das Top-Team der Vorrunde der WM 2018 kommt sogar gänzlich ohne Deutsche aus. Oh Zeiten, oh Sitten!
Überhaupt war das Turnier bisher noch nicht die Bühne der zuvor Hochgelobten. Mohammed Salah schied mit Ägypten ebenso ruhmlos aus wie Bayerns Starstürmer Robert Lewandowski. Auch Lionel Messi hat bisher kaum gezeigt, was er wirklich kann. Lediglich Cristiano Ronaldo und Harry Kane bestätigten die (hohen) Erwartungen. In Ahmed Musa aus Nigeria ist einer in der Top 11, der bereits nach Hause muss. awe