von Redaktion

Der Anti-Löw: Polen auf Trainersuche

Das frühe WM-Aus hat Polens Nationaltrainer Adam Nawalka erwartungsgemäß den Job gekostet. Der polnische Verband gab gestern die Trennung bekannt. Von Kapitän Robert Lewandowski gab es immerhin noch ein Lob via Instagram: „Die Hingabe und Leidenschaft, mit der sie gearbeitet haben, hat unsere Bewunderung geweckt“, schrieb der Torjäger.

Spaniens Mittelfeldstar Andres Iniesta hat sich nach seinem letzten Spiel im Nationaltrikot mit einem offenen Brief von Fans und Mitspielern verabschiedet. „Wir haben große Erfolge errungen, Dinge erlebt, von denen wir als kleine Kinder alle geträumt haben, aber auch große Enttäuschungen und schwierige Momente“, schrieb der 34-Jährige. Für die Zukunft der Furia Roja sei ihm aber nicht bange: „Es gibt eine großartige Gruppe von unglaublichen Spielern, die von jetzt an in mir einen bedingungslosen Fan hat.“

Für Kroatiens Stürmer-Ikone Davor Suker ist die hohe Belastung der Spieler ein wesentlicher Grund für das frühe Scheitern zahlreicher WM-Favoriten. „Wir haben so viele Spiele, Freundschaftsspiele, Testspiele, Champions League. Wir müssen die Anzahl reduzieren“, sagte der einstige Löwen-Profi der „Marca“. Suker sieht im Hinblick auf die paneuropäische Euro 2020 kaum eine Besserung: „Du wirst vielleicht in Baku spielen und dann direkt am nächsten Tag nach München fliegen müssen.“

Der Däne Nicolai Jörgensen muss sich nach dem Achtelfinal-Aus im Elfmeterschießen gegen Kroatien heftige Beschimpfungen in den sozialen Netzwerken gefallen lassen. Unter einem Instagram-Post des Angreifers schrieben Leute Kommentare wie „Tod für Jörgensen“ und „du hast alles zerstört für Dänemark, du Schwein“. Jörgensen hatte im Elfmeterschießen wie zwei weitere Mitspieler einen Elfmeter verschossen. Der dänische Verband kritisierte die Beschimpfungen bei Twitter scharf: „Unsere Gesellschaft darf Todesdrohungen nie akzeptieren.“

Nationalspieler Mesut Özil darf nun auch beim FC Arsenal die legendäre Rückennummer 10 tragen. „Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, wie viel mir diese Nummer bedeutet“, schwärmte Özil, „mein Kindheitsidol Zinedine Zidane trug sie.“ Der 29-Jährige, der bei den Gunners bislang die „11“ getragen hatte, übernimmt die Nummer von Jack Wilshere, der im Sommer den Verein verließ.

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