Zverev und Kerber in Runde zwei

von Redaktion

Die deutschen Tennis-Hoffnungen siegen zum Wimbledon-Start glatt

London – Alexander Zverev spielerisch leicht, Angelique Kerber musste ein wenig zittern: Die beiden größten deutschen Tennis-Hoffnungen haben in Wimbledon ihre Pflichtaufgaben erledigt und sind in die zweite Runde eingezogen.

Der an Nummer vier gesetzte Hamburger Alexander Zverev fertigte gestern nach einem ausgeglichenen ersten Satz den Australier James Duckworth mit 7:5, 6:2, 6:0 ab. Die frühere Finalistin Kerber gewann zum Auftakt des berühmten Rasen-Turniers im Südwesten Londons 7:5, 6:3 gegen die Russin Vera Swonarewa, die seit mehr als drei Jahren kein Grand-Slam-Turnier mehr bestrittten hatte. Zverevs Bruder Mischa erlebte dagegen nur drei Tage nach seinem Eastbourne-Titel mit dem überraschend klaren 4:6, 3:6, 4:6 gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert eine Enttäuschung und schied gestern ebenso aus wie Florian Mayer (Bayreuth), Debütant Maximlian Marterer (Nürnberg) und Peter Gojowczyk (München).

In der zweiten Runde morgen ist die Kielerin Kerber gegen die US-Qualifikantin Liu Favoritin. Alexander Zverev bekommt es nach seinem souveränen Auftritt mit Fritz Taylor aus den USA zu tun.

Der Weltranglisten-Dritte Zverev zeigte in den Sätzen zwei und drei seine Überlegenheit. Sein Gegner, nach einer OP nur noch die Nummer 748 der Welt, war kein richtiger Prüfstein. 44 Minuten dauerte es, bis Zverev den Satzgewinn mit einer geballten Faust quittierte. Für die Durchgänge zwei und drei brauchte er nur zwei Minuten länger.  dpa

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