Spaniens Nationaltrainer Fernando Hierro ist nach dem frühen Scheitern seines Teams bei der WM in Russland zurückgetreten. Wie der spanische Verband RFEF mitteilte, wird der frühere Profi von Real Madrid auch nicht in sein Amt als -Sportdirektor zurückkehren. Hierro und der Verband hätten ihre Zusammenarbeit beendet.
Das Emirat Katar, Gastgeber der WM 2022, hält eine Aufstockung des Turniers von 32 auf 48 grundsätzlich „für machbar“. „Entscheidend ist, dass alles zum Vorteil des Fußballs geschieht“, betonte der stellvertretende Organisationschef Nasser Al Khater. Dabei schien die Aufstockung der nächsten WM schon vom Tisch zu sein. Über den von den zehn südamerikanischen Verbänden eingereichten Antrag zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie wurde auf dem FIFA-Kongress im Juni nicht abgestimmt. Weltverbands-Chef Gianni Infantino hatte erklärt, Stand jetzt werden auch in vier Jahren 32 Mannschaften antreten.
Klinsmann: Nix dran an Japan-Gerüchten
Jürgen Klinsmann, 53, hat Medienberichte dementiert, wonach er als neuer Chefcoach des japanischen Nationalteams gehandelt wird. „Grüße aus Moskau, nur zur Info: An Gerüchten mit Japan ist nichts dran“, twitterte der frühere deutsche Bundestrainer. Klinsmann ist als BBC-Experte in Moskau. Der 53-Jährige ist derzeit ohne Trainerjob, nachdem er im November 2016 vom US-Verband beurlaubt worden war.
Der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder hält das Spielsystem der DFB-Elf unter Bundestrainer Joachim Löw für überholt. „Ballbesitz als Selbstzweck, davon müssen wir uns verabschieden“, sagte Metzelder bei Sky: „Wir haben uns daran berauscht, dass wir hohe Ballbesitzzahlen hatten und den Gegner eingeschnürt haben, aber am Ende ist nicht viel passiert.“ Außerdem müsse man sich davon verabschieden, dass die Nationalelf Probleme am Ende immer als Kollektiv lösen kann. „Der deutsche Fußball muss ertragen, dass es individuelle, extrovertierte Egoisten gibt, die auf dem Platz die entscheidenden Situationen kreieren. Die haben wir in Deutschland nicht, weil wir sie eigentlich auch nicht wollen“, sagte der 37-Jährige.
Kroatiens Stürmer Andrej Kramaric hat Spekulationen über einen Abschied von 1899 Hoffenheim genährt. „Wir werden sehen“, sagte er auf die Frage, ob er nächste Saison noch bei der TSG spielen werde. Sein Kontrakt dort läuft bis 30. Juni 2020.