von Redaktion

Die Fans in den rot-weiß-karierten Trikots, die sich Samstagnacht auf der Münchner Leopoldstraße austobten, erweckten ganz den Eindruck, als sei Kroatien jetzt schon Weltmeister. So weit ist es – trotz aller Euphorie um den Außenseiter – noch nicht. Allerdings verstärkte sich im Viertelfinale gegen Russland (6:5 n. E.) der Eindruck, dass den Kickern um Luka Modric nun auch gegen England einiges zuzutrauen ist.

Schließlich mussten die Kroaten gegen Gastgeber Russland durch ein Stahlbad gehen, um ins Halbfinale zu gelangen. Erst galt es einen Rückstand aufzuholen, dann kassierten sie kurz vor Spielende den Nackenschlag zum 2:2. Doch schließlich bestanden die Männer vom Balkan auch die absolute Nagelprobe Elferschießen. Solche Spiele schweißen eine Mannschaft zusammen, befeuern Leidenschaft und Teamspirit. Das Plus der Kroaten: Feine Technik, Kampfgeist, Nervenstärke – damit kann man sicher auch England schlagen.

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