von Redaktion

Ich habe an dieser Stelle zweimal Kevin De Bruyne bewundert. Und es gibt genug Argumente, ihn wieder hervorzuheben. Er traf im Viertelfinale gegen Brasilien – mit einem Schuss, so fest, dass man zweimal prüfen musste, ob er wirklich vom dünnen De Bruyne war. Belgiens Dirigent ist ein Junge unter Männern – und der vielleicht Beste der WM.

Um die Vielseitigkeit der Belgier aber zu verstehen, muss man sich einen anderen ansehen: Romelu Lukaku. Der Stürmer vereint Wucht und Eleganz. Als Belgien im Achtelfinale gegen Japan 0:2 zurücklag, setzten sie auf Wucht. Mit zwei Kopfballtoren überrumpelten sie die Asiaten, siegten aber letztlich mit einem Konter. Lukaku lenkte ihn, ohne den Ball zu berühren: mit zwei sehr schlauen Laufwegen. Im Brasilien-Spiel bereitete er De Bruynes Tor mit einem Dribbling im Mittelfeld vor. Die eleganten Belgier tricksten die Super-Techniker aus. Sie beherrschen mehr als nur einen Spielstil. Eine Weltmeister-Mischung.

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